Solarpumpe

Solarpumpen

Nutzen wir die Kraft der Sonne um diverse Pumpen für die unterschiedlichsten Anwendungen zu betreiben. Häufig findet man solche Solarpumpen im Garten als Wasserspiel oder im Teich verbaut. Ob als Bachlaufpumpe oder Belüfterpumpe.

Vorteil dieser Solarpumpen ist, nach der Anschaffung keine Folgekosten wegen der Energieversorgung. Je grösser die Anforderung an die Pumpe desto höher ist auch der Anschaffungspreis.

 

 

 Solarpumpen Solarbetriebene Pumpen

 

Solarpumpen werden sehr gern in den Entwicklungsländern Afrikas eingesetzt, weil dort der Vorteil der hohen Sonnenstrahlung und die mangelnde Infrastruktur für elektrische und kraftstoffbetriebene Pumpen zusammenkommen. Doch auch hierzulande kann sich eine solarbetriebene Pumpe sehr rentieren. Grundsätzlich sind solare Wasserpumpensysteme überall auf der Welt zur Förderung von Wasser und Abwasser einsetzbar.

Eignung der Solarpumpen

Die Pumpen auf Solarbasis eignen sich sehr gut für die Wasserförderung aus Oberflächengewässern, doch sie können durch ihre Leistungsfähigkeit inzwischen auch zur Wassergewinnung eingesetzt werden, wenn Grundwasser erst in Tiefen um 50 bis 70 Meter gefunden wird. Die Technologie hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Die Wasserverfügbarkeit bestimmt die Bauart der Pumpen. Es kann sich um solarangetriebene Unterwassermotorpumpen oder um Tiefkolbenpumpen handeln. Letztere setzt man bei der Wasserförderung aus Brunnen ein. Die Einsatzgebiete sind vielfältig:

  • Trinkwasserversorgung in Gebieten fern vom Wasser- und Stromnetz (auch in Europa)
  • Bewässerung und Viehtränke in der Land- und Forstwirtschaft
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Eigenheim: Wasserspiele, Wasserläufe
  • Abwasserförderung
  • Brunnenwasser im Garten

Solarbetriebene Pumpe: Konstruktionsweise

Grundsätzlich kommt die Energie der Pumpen von einem mehr oder weniger groß dimensionierten Fotovoltaik-Modul. Dessen Größe hängt vom Leistungsbedarf der Pumpe ab, der sich wiederum aus der Anwendung ergibt. Die meisten Solarpumpensysteme werden speziell für die Wasserversorgung konstruiert, doch nun kommt es darauf an, aus welcher Tiefe das Wasser gefördert werden soll. Wichtig ist bei der Konstruktion auch das hochwertige Material der Pumpe und des Fotovoltaikmoduls, denn ein Vorteil dieser Pumpen ist ihre Wartungsfreiheit beziehungsweise ein äußerst geringer Wartungsbedarf.

Sie sind beim Einsatz erstklassiger Materialien und robuster Konstruktion sehr lange haltbar. Das ist ein zusätzlicher Vorteil. Brunnensysteme basieren auf Kolben mit Fußventil, sie werden grundsätzlich in verschiedenen Leistungsklassen produziert. Das hängt mit der ermittelten Grundwassertiefe am Einsatzort zusammen und beeinflusst natürlich die Kosten der Pumpe. Wichtig zu wissen: Es gibt Bauarten, bei denen auch ein Handbetrieb möglich ist, falls die Lichteinstrahlung nicht ausreicht. Auf der anderen Seite ist es gerade für den Einsatz in Deutschland und Mitteleuropa längst üblich, dass die solarbetriebene Pumpe mit einem Akku ausgestattet ist und daher auch bei länger anhaltendem schlechten Wetter oder nachts autark arbeiten kann.

Der Akku wird ebenfalls durch Solarstrom aufgeladen. Als besonders robust erweist sich die Bauart der Helikalrotorpumpe, denn sie besteht nur aus sehr wenigen und einfachen Komponenten. Diese Pumpen leisten bauartlich bedingt mittlere Förderhöhen und niedrige bis mittlere Förderströme. Sie eignen sich dort, wo Wasser in relativ geringer Tiefe gefunden wird und auch nicht in allzu großen Mengen benötigt wird – etwa zur Gartenbewässerung in Deutschland.

Solarpumpen für extreme Einsätze

In südlichen Entwicklungsländern stehen die Pumpen auf Solarbasis oft relativ in ungeschützt in Savannen oder gar wüstenähnlichen Regionen. Sie benötigen zwingend eine Sandschutzscheibe aus Composite auf der Motorwelle, die sich mit der Motorwelle dreht. Dabei entfernt sie den Sand, der über drei in der Pumpenmanschette gefräste Rillen ausgeworfen wird. Verschleiß gibt es dennoch unter solchen Bedingungen, doch die Pumpe und der Motor können unabhängig voneinander ausgetauscht werden.

Diese Pumpen stellen in vielen Entwicklungsländern die elementarste Lebensgrundlage – Wasser – durch ihren robusten und zuverlässigen Betrieb sicher. In abgelegenen Dörfern müssen die Bewohner sonst das Wasser aus entfernteren Wasserstellen mit Kanistern holen – und das täglich. Brunnen zu bohren ist sehr aufwendig, die Förderung des Wassers von Hand viel zu mühselig. Es mussten daher vor der entsprechenden Entwicklung der Fotovoltaik Stromleitungen gelegt werden – ein Unterfangen, dass sich die meisten Gemeinden in Ländern wie Somalia oder Afghanistan gar nicht leisten können. Inzwischen sorgen solarangetriebene Pumpen für deutlichen Fortschritt in diesen Staaten.

 

 

 

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